games.film - game documentaries and more

Was macht games.film eigentlich?

Nun habe ich zwar darüber geschrieben, dass mein neuestes Projekt „games.film“ meine ganze Zeit in Anspruch nimmt und dass wir an einem Dokumentarfilm namens space.games.film gearbeitet haben, aber was machen wir mit games.film eigentlich?

Am besten ist es, da ich ja Kameramann bin, ich lasse einfach Bilder sprechen und verweise auf den Portfolio Film hier drunter. Für diejenigen, die lieber lesen mögen, gibt es hier eine kurze Übersicht über unsere Arbeit. Und wenn wir schon dabei sind ein Linkfeuerwerk zu veranstalten, gibt es hier noch den Link zur games.film Homepage. 😉

 

space.games.film

Unser neuestes Projekt: space.games.film

Im letzten Blogeintrag habe ich über die Umstellung dieser Webseite geschrieben. Seitdem ist hier nichts mehr passiert. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich einfach keine Zeit mehr hatte etwas zu schreiben. Zwar haben wir auch kleinere Reisen gemacht und waren zum Beispiel im schönen Ostfriesland, worüber ich einen Beitrag hätte schreiben können. Auch darüber wie ich für einen Dreh in Krakau in Polen am Flughafen festhing hätte ich eine Anekdote schreiben können, aber mein neuestes Projekt nimmt momentan meine ganze Zeit in Anspruch.

Seit über drei Jahren arbeite ich mit Patrick an einem Dokumentarfilm über PC-Spiele. Spiele und Film – games.film war geboren. Dabei war immer unser Ziel, dass der Film nicht nur Kennern zusagt, sondern auch dass Nicht-Nerds den Film unterhaltsam finden werden. Natürlich geht es teilweise auch nerdig zu, aber vor allem geht es um die Menschen dahinter. Und wir haben wirklich sehr interessante Menschen getroffen!

Der Name des Films, passend zum Namen des ganze Projektes: space.games.film. Wir erzählen die spannende Geschichte der PC-Weltraumspiele, dem Aufstieg, dem Fall und der Renaissance des mittlerweile wieder beliebten Genres. Einen kleinen Eindruck über den Film liefert der Trailer:

 

new site

Eine neue Webseite?

Streng genommen ist es die alte Webseite in neu (Stichwort: „Relaunch“). Die Inhalte sind alle gleich geblieben, nur der „Unterbau“ hat sich geändert – von Joomla auf WordPress. „WARUM?!“ wird der ein oder andere Webentwickler schreien. Die Antwort ist simpel: weil’s einfacher ist. Keine Frage, Joomla ist um einiges mächtiger und hat deutlich mehr Möglichkeiten als WordPress, bereits ohne, dass man für jede Kleinigkeit einen Haufen Plugins installieren muss. Aber die Administration einer (zumindest dieser) WordPress Seite ist dafür einfacher, außerdem benötige ich für meine kleine Homepage nicht den ganzen Umfang von Joomla.

Ich habe die alte Webseite in WordPress nachgebaut mit einigen kleinen Unterschieden. Die Blogeinträge habe ich auch alle in die neue Webseite integriert, nur die Kommentare konnten nicht übertragen werden.

MoCap

Nerdmusik und MoCap-Spaß

Nerdmusik in Reinkultur gibt es in einem Video zu bestaunen, wo ein musikalischer Floppy-Liebhaber 64 Diskettenlaufwerke, 8 Festplatten und 2 Scanner zusammengeschlossen hat um damit bekannte Lieder neu zu interpretieren: The Floppotron. Auch für Nirvana Fans gibt es etwas: Smells Like Nerd Spirit. Auf seinem Blog erklärt er die Funktionsweise seiner Musikmaschine.

Ein weiteres faszinierendes Video demonstriert die heutigen Möglichkeiten der modernen Motion Capturing Technik. Absolut flüssige und organische Bewegungen gepart mit tollen Effekten ergeben dieses Video.

All Blacks

Die Welt sieht schwarz!

Wer weiß, was das drittgrößte Sportereignis der Welt, und das größte Sportereignis diesen Jahres ist? In Deutschland jedenfalls leider nur sehr wenige. Hätte ich keine Verwandtschaft in Neuseeland, wüsste ich es wohl auch nicht. Denn gerade erst ist die Rugby Weltmeisterschaft zu Ende gegangen, und die „All Blacks„, die Neuseeländische Rugby Nationalmannschaft (das sind die mit dem Kriegstanz, dem sogenannten „Haka“ vor jedem Spiel), sind seit der ersten WM 1987 zum dritten Mal, und nun auch zum zweiten Mal hintereinander, Weltmeister.

Rugby ist in Deutschland leider eine Nieschensportart und Spiele werden so gut wie gar nicht übertragen. Selbst die WM wurde nur zum Teil, und einige Spiele erst sehr verspätet übertragen, da ein Tischtennisturnier oder ein Tennisspiel mit deutscher Beteiligung scheinbar mehr Zuschauer anzieht als eine Rugby-WM ohne deutsche Beteiligung. Die befindet sich nämlich aktuell auf Platz 31 der Weltrangliste, während bei der WM die 20 besten Teams mitspielen. Dabei ist Rugby Union nicht allzu kompliziert und die Grundregeln sind einfach zu verstehen. Wer sich dafür interessiert sollte sich dieses Video zu Gemüte führen, welches verständlich und anschaulich das Wichtigste erklärt. Männer schauen am besten dieses Video an.

Besonders groß geschrieben wird beim Rugby der Respekt. Gegenüber den gegnerischen Spielern z. B. in der Hinsicht, dass bei einem Tackle, also einem Angriff auf einen Gegner, man dafür Sorge zu tragen hat, dass dieser dabei nicht verletzt wird. Und gegenüber dem Schiedsrichter, dass alles was dieser sagt kommentarlos hingenommen werden muss. Es gibt kein Meckern, und mit dem Schiri sprechen darf nur der Kapitän der Mannschaft. So kommt es, dass selbst die italienische Rugbymannschaft keine Schauspielkünste zeigt oder den Schiri bei irgendwelchen Entscheidungen umlagert (und wenn doch gemeckert wird, dann gibt’s ganz schnell einen Rüffel). Begünstigt wird das alles dadurch, dass es einen Videoschiedsrichter gibt, der bei unübersichtlichen Situationen für Klarheit sorgen kann. Fehlentscheidungen sind zwar nicht ausgeschlossen, aber deutlich reduziert.

Auch wenn wir zu Hause am heimischen TV hätten schauen können macht es mit Gleichgesinnten deutlich mehr Spaß. Ein Glück, dass es Gaststätten mit Sportübertragungen gibt. So auch das Jamesons Irish Pub in der Kölner Innenstadt, dass schon während der letzten WM vor vier Jahren enorm gut besucht war. Dieses Jahr war es zwar während der Vorrundenspiele deutlich ruhiger im Pub, aber trotzdem haben wir lustige Leute aus vielen Nationen kennengelernt und definitiv viel Spaß beim Zuschauen gehabt. Vor allem natürlich, weil unsere Lieblingsmannschaft ein ums andere Spiel gewonnen hat. Und in den Finals ging dann wieder richtig die Post ab.

Die ganze WM über haben uns zwar nicht nur, aber vor allem die All Blacks mit fantastischem Rugby begeistert. Brilliante Offloads und schöne Versuche ließen uns immer wieder aufjubeln zwischen dem gespannten Zuschauen bei einer der tollsten Sportarten die es gibt.