Glasfaser Ausbau in Büttgen

Geschafft!

Letzte Woche wurde der Film veröffentlicht, mit dem die Büttger von Glasfaser Internet überzeugt werden sollten. Die Presse berichtete darüber und viele Leute haben ihn auf den verschiedensten Kanälen gesehen und geteilt. Und siehe da: wir bekommen in Büttgen Glasfaser! Die Macht der Bewegtbilder?

Die Fakten: Für eine erfolgreiche Nachfragebündelung mussten 40 % aller Haushalte einen Vertrag abschließen. Nach mehreren Wochen Nachrfragebündung und einem immer zäheren Fortschritt lag am Stichtag das Ergebnis für Büttgen bei 30 %. Es gab zum Glück eine Verlängerung von knapp 5 Wochen, bei welcher jedoch keine Zahlen mehr kommuniziert wurden. wäre der Fortschritt weiter so schleppend vorangegangen, wäre die Nachfragebündelung auf keinen Fall erfolgreich gewesen. letzte Woche also die Veröffentlichung des Filmes, und dann, knapp eine Woche vor dem neuen Stichtag, wird eine erfolgreiche Nachfragebündelung verkündet.

Ob der Film nun ausschlaggebend war oder nicht wird nur die Deutsche Glasfaser wissen. Er hat aber mit Sicherheit seinen Teil dazu beigetragen.

Highspeed und Teamgeist - Gemeinsam für Glasfaser

Highspeed und Teamgeist

Vor einiger Zeit sind wir “aufs Dorf” gezogen. Es gibt hier (besonders zur jetzigen Zeit) viele Vorteile gegenüber Köln, aber vor allem einen großen Nachteil: extrem langsames Internet. Fälschlicherweise zeigt die Internetseite der Telekom für unsere Adresse 50 Mbit an, was zwar langsam, aber noch aushaltbar gewesen wäre. Es stellte sich jedoch heraus, dass nur gigantische 16 Mbit verfügbar waren. Mittlerweile wurde DSL gekündigt dank eines unbegrenzten LTE-Tarifs (ca. 200 Mbit). Aber für den Preis könnten wir Gigabit-Internet über Glasfaser haben.

Und nun ist es soweit: Aktuell erfolgt eine Nachfragebündelung für Glasfaser in Büttgen, die jedoch eher schleppend verläuft. Der Leidensdruck ist nicht bei allen so groß wie bei uns in der Gegend hier, da z. B. im Ortskern sogar Gigabit-Kabel-Internet vorhanden ist. Dort will dann kaum jemand Glasfaser, obwohl es trotzdem noch viele Argumente dafür gibt. Außerdem kommt hinzu, dass die Aussage “das brauche ich nicht, was ich habe reicht mir” sehr häufig zu hören ist.

Also entschloss ich mich dazu einen Film zu machen. Mit Autor und Regisseur Patrick Jäschke setzte ich mich (digital) zusammen und wir entwickelten ein Drehbuch. Kurz darauf sprach mich ein Vertreter der Stadt an. Das Budget war zwar so klein wie die hiesige Bandbreite, aber mein persönlicher Leidensdruck so groß wie die Bandbreite von Gigabit-Glasfaser. Und so kam es, dass ich einen offiziellen Film zum Glasfaserausbau in Büttgen machte. Patrick und ich haben den neuen Gegebenheiten entsprechend ein Konzept entwickelt, welches sich mit einer büttger Leidenschaft beschäftigt: dem Radsport. Der ist hier nämlich tief verankert.

Die Braunsmühle in Büttgen. So schön war die Lichtstimmung tatsächlich vor Ort.
Die Braunsmühle in Büttgen. So schön war die Lichtstimmung tatsächlich vor Ort.

Über den Radsport werden Analogien zum Nutzen und zur gemeinsamen Sache für Glasfaser Internet aufgebaut. Der Film soll nicht erklären oder faktisch überzeugen. Es geht vielmehr darum, Geschichten zu erzählen. Es sollen Emotionen hervorgerufen werden, so dass auch Menschen, die ursprünglich kein Interesse zu einem Wechsel haben, sich den Film aufgrund der portraitierten Menschen ansehen werden, denn die Metaphern und die damit verbundenen Aussagen werden trotzdem transportiert. Erklärfilme oder reine Werbung sind für sie wahrscheinlich uninteressant.

Der Dreh u. a. in der Radsporthalle (dem Sportforum Büttgen) fand mit einigen bekannten büttger Köpfen statt. Auch wenn wir am zweiten Drehtag mit dem Wetter nicht so viel Glück hatten, war es am Tag des Drehs für die Schnittbilder fantastisch und ich konnte einige sehr stimmungsvolle Bilder einfangen. Ich musste sogar bei der Einstellung mit der Mühle in der Farbkorrektur das Orange etwas rausnehmen, da es sonst zu künstlich ausgesehen und niemand geblaubt hätte, dass ich die Farben nicht hochgedreht habe. Dabei war es vor Ort tatsächlich so schön Orange.

Herausgekommen ist ein Film mit dem Namen: „Highspeed und Teamgeist“, wie üblich in 4K und mit deutschen und englischen Untertiteln (der Film ist eingebettet von meinem YouTube-Account, der Film auf der Seite der Stadt ist hier):

games.film - game documentaries and more

Was macht games.film eigentlich?

Nun habe ich zwar darüber geschrieben, dass mein neuestes Projekt “games.film” meine ganze Zeit in Anspruch nimmt und dass wir an einem Dokumentarfilm namens space.games.film gearbeitet haben, aber was machen wir mit games.film eigentlich?

Am besten ist es, da ich ja Kameramann bin, ich lasse einfach Bilder sprechen und verweise auf den Portfolio Film hier drunter. Für diejenigen, die lieber lesen mögen, gibt es hier eine kurze Übersicht über unsere Arbeit. Und wenn wir schon dabei sind ein Linkfeuerwerk zu veranstalten, gibt es hier noch den Link zur games.film Homepage. 😉

 

space.games.film

Unser neuestes Projekt: space.games.film

Im letzten Blogeintrag habe ich über die Umstellung dieser Webseite geschrieben. Seitdem ist hier nichts mehr passiert. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich einfach keine Zeit mehr hatte etwas zu schreiben. Zwar haben wir auch kleinere Reisen gemacht und waren zum Beispiel im schönen Ostfriesland, worüber ich einen Beitrag hätte schreiben können. Auch darüber wie ich für einen Dreh in Krakau in Polen am Flughafen festhing hätte ich eine Anekdote schreiben können, aber mein neuestes Projekt nimmt momentan meine ganze Zeit in Anspruch.

Seit über drei Jahren arbeite ich mit Patrick an einem Dokumentarfilm über PC-Spiele. Spiele und Film – games.film war geboren. Dabei war immer unser Ziel, dass der Film nicht nur Kennern zusagt, sondern auch dass Nicht-Nerds den Film unterhaltsam finden werden. Natürlich geht es teilweise auch nerdig zu, aber vor allem geht es um die Menschen dahinter. Und wir haben wirklich sehr interessante Menschen getroffen!

Der Name des Films, passend zum Namen des ganze Projektes: space.games.film. Wir erzählen die spannende Geschichte der PC-Weltraumspiele, dem Aufstieg, dem Fall und der Renaissance des mittlerweile wieder beliebten Genres. Einen kleinen Eindruck über den Film liefert der Trailer:

 

new site

Eine neue Webseite?

Streng genommen ist es die alte Webseite in neu (Stichwort: “Relaunch”). Die Inhalte sind alle gleich geblieben, nur der „Unterbau“ hat sich geändert – von Joomla auf WordPress. „WARUM?!“ wird der ein oder andere Webentwickler schreien. Die Antwort ist simpel: weil’s einfacher ist. Keine Frage, Joomla ist um einiges mächtiger und hat deutlich mehr Möglichkeiten als WordPress, bereits ohne, dass man für jede Kleinigkeit einen Haufen Plugins installieren muss. Aber die Administration einer (zumindest dieser) WordPress Seite ist dafür einfacher, außerdem benötige ich für meine kleine Homepage nicht den ganzen Umfang von Joomla.

Ich habe die alte Webseite in WordPress nachgebaut mit einigen kleinen Unterschieden. Die Blogeinträge habe ich auch alle in die neue Webseite integriert, nur die Kommentare konnten nicht übertragen werden.